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Studien

KIMISS-Studie/Universität Tübingen

 

Die Kimiss-Studie der Universität Tübingen bewertet die Folgen von Handlungen bezüglich Sorgerecht/Umgänge/Entfremdung bei getrennten Eltern.  Ziel ist die Bewertung der Situation hinsichtlich "Kindeswohl". Die Studie wird mit Unterstützung von Richter Rudolph gemacht, um den Begriff "Kindeswohl" für familiengerichtliche Verfahren zu definieren und den Richtern und Gutachtern ein Kriteriensystem an die Hand zu geben, mit dem sie dann Entscheidungen treffen können, die sich anhand dieser Kriterien begründen lassen. Das Bewertungssystem wird von Väterrechtlern festgelegt. Die Bewertungsskalen sind von kanadischen Väterrechtsorganisiationen übernommen worden. Bindungstoleranz ist das wichtigste Kriterium. Es werden  im Fragebogen Fragen zu verschiedenen Handlungen, meist bezüglich Einbeziehung des Umgangselternteils/zweiten Elternteils in das Leben des Kindes,  gestellt. Am höchsten gewichtet ist die Umgangszeit. Ist diese nicht hälftig geteilt(Wechselmodell), tritt in der Bewertung schwere "Kindswohlgefährdung" ein. Beantwortet beispielsweise ein vom Umgang ausgeschlossener sexueller Missbraucher diesen Fragebogen, tritt im Ergebnis "Kindswohlfährdung" aufgrund des ausgesetzten Umgangs ein. Nach Gründen des Umgangsausschlusses wird im Fragebogen nicht gefragt. Im Grunde ist Kimiss-Studie der Beschwerdebriefkasten des Umgangselternteils. Hier werden Elternbedürfnisse in Kindeswohl umgedeutet.

 

Fazit: die Studie taugt zur Bewertung von Kindswohlgefährdungen  nicht. Sie ist unwissenschaftlich und tendenziös.

 

 

Hildegund Sünderhauff: "Wechselmodell: Psychologie - Recht - Praxis: Abwechselnde Kinderbetreuung durch Eltern nach Trennung und Scheidung"

 

Das viele hundert Seiten dicke Werk von Hildegard Sünderhauff lässt praktisch keine Themen aus.

 

Wer die ersten 45 Seiten gelesen hat, merkt, dass diesem Buch weniger Wissenschaftlichkeit als vielmehr ein sehr beschränktes Weltbild zugrundeliegt. Frau Sünderhauff ordnet ihrem Weltbild die Realitäten unter bzw. bemüht sich in ihrem Werk, Bestätigungen durch ausgewählte Studien bzw. Studienteile für ihr Weltbild zu finden.

 

Auf einer Fachtagung zum Thema "Wechselmodell" in Hamburg äußerte Frau Sünderhauf vor dem gesamten Auditorium, dass sie sich ein Nestmodell(in dem die Kinder ihr Zuhause behalten und die Eltern im Wochenrhythmus einziehen) niemals für sich vorstellen könnte, weil sie dann ja die Kinder jede Woche besuchen müsste. Das sei jenseits ihrer Vorstellungskraft, dieses ständige Besuchen...... 

Im übrigen sei sie auch komplett gegen Teilzeitarbeit bei Frauen......

 

Fazit: Frau Sünderhauff scheint es nicht wirklich um Kinder zu gehen, sondern um die allgemeine Lebensführung von Menschen. Eine Lebensführung, die sie ihrem Weltbild gemäß gern ändern würde...... Die Motivation für die Erstellung des dicken Buches bleibt im Dunklen.

 

 

DEGS-Studie zu Gewalt des Robert-Koch-Instituts

 

Die Grundaussage der Studie ist kompatibel mit der politisch erwünschten Gleichsetzung von Männern und Frauen:

Frauen/Mütter sind genauso gewalttätig wie Männer/Väter.

 

Kritik an der DEGS-Studie zur Gewalt

 

Der kritische Aufsatz entstammt der Feder einer Mitarbeiterin des Teams, das die Studie erstellt hat.  Er legt dar,  wie verantwortliche Mitarbeiter des Instituts beim Erstellen der Studie von ihr vorgeschlagene und notwendige Fragestellungen bis zur Unkenntlichkeit verkürzt und zielgerichtet ausgelassen haben, um das obengenannte Ergebnis der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Fragen zur Schwere der Gewalt, zu den gesundheitlichen Folgen  von Gewalt sind in der Studie bewusst ausgelassen worden. Das Ergebnis der Studie verzerrt deshalb die Realität bis zur Unkenntlichkeit.

 

Die Studie scheint auf ein politisch motiviertes vorgegebenes Ergebnis hingearbeitet zu haben. Sie erscheint zielgeleitet und dient nicht der tatsächlichen Aufklärung über Gewalt von Frauen und Männern. Aufgrund der Kritik soll die Studie nachgebessert werden.

DEGSStudieGewalt.pdf
PDF-Dokument [640.5 KB]
DEGSstudiekritik.pdf
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Studie zu frühen Übernachtungen beim zweiten Elternteil(McIntosh, Smyth, Kelaher 2010, Australien)

 

Deutsche Zusammenfassung der Studie zu frühen Übernachtungen von Säuglingen und Kleinkindern beim zweiten Elternteil (McIntosh, Smyth, Kelaher 2010, Australien)Die Studienergebnisse stellen frühe Übernachtungen beim zweiten Elternteil in Zusammenhang mit möglichst gleichberechtigten Umgängen von getrennten Eltern sehr in Frage.

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