Mütter und Kinder schützen
Mütter und Kinderschützen 

Susanne ist "selbstmordgefährdet"

Susanne lernt einen sehr attraktiven und beruflich erfolgreichen Freiberufler(Arzt) kennen. Sie heiraten und bekommen zwei Töchter. Die Ehe läuft nach neun bis zehn Jahren nicht mehr optimal. Die Ehepartner leben aneinander vorbei, verfügen aber über einen sehr hohen Lebensstandard. Beim Duschen ihrer Kinder kommt Susanne zufällig ins Bad. Ihr fällt auf, dass ihre 9-jährige Tochter Striemen auf dem Rücken hat. Sie befragt ihre Tochter danach. Diese berichtet, der Vater habe sie mit einem Gürtel geschlagen, als Susanne an einem Abend bei einer Veranstaltung war. Susanne befragt auch die andere Tochter. Auch diese weist Striemen am Rücken auf. Beide berichten, der Vater schlage sie häufig, wenn Susanne nicht zu Hause sei. Der Mutter war bis dahin nichts bekannt. Susanne wird vor dem eigenen Ehemann unheimlich. Sie stellt ihn zur Rede. Von da an zeigt der Mann ein Gesicht, dass die Ehefrau bis dahin nicht gekannt hat. In der Folge fordert Susanne ihren Ehemann auf, auszuziehen und setzt dies gesetzlich durch, da es zu immer weiteren Gewalttaten, auch gegen sie selbst, kommt.

 

Zwei Wochen später erhält Susanne morgens Besuch. Die Polizei und ein Rettungswagen stehen vor der Tür. Sie erfährt, dass sie selbstmordgefährdet sei und jetzt in ein Krankenhaus eingewiesen werden soll. Aufgeregt wehrt sie sich. Sie möchte nicht in eine Krankenhaus. Sie sei nicht selbstmordgefährdet. Da Susanne immer aufgeregter wird und sich gegen ein Mitkommen wehrt, packen die Sanitäter sie und hauen eine große Spritze in ihren Arm. Susanne wird immer teilnahmsloser und lässt sich nun in eine Psychiatrie abtransportieren. Parallel dazu werden Angestellte eines Kinderheims in der Schule der Kinder vorstellig und holen die Mädchen dort ab. Sie werden von der Schule direkt in ein Kinderheim verbracht. Dort werden die Mädchen in den nächsten Wochen Zeuginnen von Dingen, mit denen sie ihren Lebtag nicht konfrontiert waren. Zum Vater kamen die Mädchen aufgrund der im Raum stehenden Gewaltvorwürfe nicht.  Die von den Ereignissen schwer traumatisierte  Mutter benötigte insgesamt 12 Wochen, um nachzuweisen, dass sie nicht selbstmordgefährdet ist. Hierfür musste sie ein teures Gutachten, dass sie selbst bezahlte,  anfertigen lassen.

 

Im Nachhinein konnte Susanne recherchieren, dass der getrennte Ehemann und Vater der Kinder das Jugendamt anrief und vor der Selbstmordgefährdung der Mutter berichtete. Niemand dort hat diese Verleumdung in Frage gestellt. Niemand dort war später bereit, der verleumdeten Mutter zuzuhören. Kein Mitarbeiter des Jugendamtes hat sich jemals bei der Mutter entschuldigt.

 

Auch drei Jahre später ist Susanne von den Ereignissen schwer traumatisiert. Ihre Mädchen finden nur schwer in ihr altes Leben zurück.

Waren sie früher sehr beliebt in der Schule(ein Mädchen war sogar Klassensprecherin), haben sie nach den beschriebenen Ereignissen kaum noch Freundinnen in der Schule und reagieren auf ihre Klassenkameraden unsicher.

Inzwischen sind die Mädchen 12 und 14. Niemals lassen die Mädchen zu, dass Susanne ohne sie aus dem Haus geht. Sie haben Ängste. Ihren Vater wollen die Mädchen seit dem Heimaufenthalt nicht mehr sehen. Der Umgang ist ausgesetzt.

 

 

 

 

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