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Kindesmissbrauch - kein Problem

Der attraktive eloquente Akademiker (Freiberufler) Martin lernt in Brasilien  *** eine wunderschöne sehr junge Frau mit Namen Antonia kennen, nimmt sie mit nach Deutschland und heiratet sie. Sie bekommen drei Kinder, um die sich Antonia kümmert. Antonia erhält kaum Haushaltsgeld von ihrem recht gut verdienenden Mann, kümmert sich um den Haushalt und die Kinder ganz allein. Nach einigen Jahren scheint die Ehe nicht mehr zu funktionieren. Der Mann fährt da schon mehrere Jahre hintereinander allein in den Urlaub - nach Thailand***. Das Ehepaar trennt sich und Martin lässt Antonia mit den drei Kindern und kaum Geld allein. Sie ist mit der Situation überfordert, aufggrund des demütigenden Verhaltens

des Ehemanns in der Ehe auch leicht depressiv und bittet um eine Hilfe, die sie bei der Betreuung ihrer drei Kinder unterstützt. Zu den Kindern, insbesondere zu den beiden kleinen Kindern, hat sie ein besonders liebevolles Verhältnis.  Es wird nach der Trennung ein ganz gewöhnlicher Umgang mit Martin vereinbart.

 

Nach einiger Zeit bemerkt Antonia, genauso wie die Lehrer in der Schule, dass ihr ältestes Kind (neun Jahre), sexualisiertes Verhalten zeigt und immer größere Probleme in der Schule bekommt. Auch die zwei  kleineren Kinder bringen ihren Kindergartenfreunden neue Wörter bei: "Schwanz lutschen" zum Beispiel. Die Schule kommt auf Antonia zu und bringt sie dazu, zum Jugendamt zu gehen. Erst einmal glaubt das Jugendamt Antonia und bittet Martin zum Gespräch. Martin ist über die Entwicklung sehr erbost, kann sich sehr gut darstellen und verleumndet Antonia derart, dass die Mitarbeiterin des Jugendamtes meint, die Kinder müssten erst einmal in ein Heim, um dort herausfinden zu lassen, welche Aussagen stimmen und welche nicht. Martin stellt Antonia als nicht erziehungsfähig dar. Ein bestellter Gutachter stellt fest, der eine Sohn sei zu offen, der andere zu verschlossen. Beide seien deshalb psychisch auffällig. Auf Antonias Einwand, so seien die Kinder schon von klein auf, es sei ihr Charakter, hört niemand. Beide Kinder kamen im Kindergarten doch bestens zurecht und hatten viele Freunde.  Antonia ist außer sich und in ihrer südamerikanischen Art sehr emotional. Sie ist von den Vorkommnissen auch psychisch schwer angeschlagen. Das macht ihr keine weiteren Freunde im Jugendamt. Im Laufe der zehn Wochen Aufenthalt im Heim stellt sich heraus, dass der Vater die Kinder tatsächlich sexuell missbraucht hat und die Kinder, insbesondere das große Kind, bereits schwer geschädigt sind. Antonia ist sich nun sicher, dass sie die Kinder zurückerhalten wird, da sich die Erzieher im Heim dafür aussprechen, dass Antonia die Kinder zurückerhält. Die Dame vom Jugendamt, die inzwischen ein sehr persönliches Verhältnis zum attraktiven Kindsvater aufgebaut hatte und zum Kindsvater steht, teilt Antonia mit, dass sie die Kinder niemals mehr zurückerhalten werde, egal, was die Heimmitarbeiter sagen. 

 

Inzwischen schreiben auch verschiedene Bekannte von Antonia Briefe an das Jugendamt, in denen sie der Mitarbeiterin die liebevolle Beziehung von Antonia zu ihren Kindern beschreiben. Kein Brief wird je beantwortet werden.

Die meisten Bekannten jedoch hat Antonia verloren. Wenn sie andere Mütter anruft, nimmt niemand mehr ab. Wenn sie bei anderen Müttern klingelt, macht niemand mehr auf. Es ist zuviel für die anderen Mütter. Sie können es einfach nicht. Eine Mutter unterstützt sie und bekommt danach selbst Depressionen. Aber auch manche Mutter denkt: "da wird schon was dran sein, sonst würde das Amt ihr die Kinder doch nicht nehmen......" Den besten Freunden ihrer Kinder kann die Situation nicht verheimlicht werden. Sie erfahren, dass ihr Freunde im Kinderheim gelandet sind. Monatelange Alpträume, monatelanges Bettnässen und Ängste sind die Folgen. Wann holt das Jugendamt auch sie ab und bringt sie ins Kinderheim?

 

Bei einem Besuch Antonias im Kinderheim erzählen ihr ihre Kinder, dass die Erzieher ganz schrecklich mit ihnen umgehen und nur zum Schein am Besuchstag freundlich sind. Antonia ist wieder außer sich und beschwert sich darüber. Als Folge darf Antonia ihre Kinder im Heim nicht mehr besuchen kommen. Sie erhält die Kinder auch nach dem Heimaufenthalt nicht mehr zurück. Sie werden in eine Pflegefamilie zur Dauerpflege gegeben. Antonia sieht ihre Kinder nur alle paar Monate.

In der Zwischenzeit wechselt die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes. Sie sagt Antonia ganz ehrlich, es scheine sehr viel schiefgelaufen zu sein in der Vergangenheit. Aber sie habe keine Lust, den Fall wieder ganz von vorn aufzurollen.

 

Mehrere Jahre vergehen, in denen Antonia ihre Kinder nur sehr sehr selten sehen darf und kämpft und kämpft. Sie leidet unter Depressionen. Die Kinder retardieren in der Pflegefamilie. Nach gut drei Jahren Pflegefamilie scheint ihr kleinstes Kind nun nicht schulfähig zu sein. Es war während der Zeit, die er bei der Mutter lebte, ein besonders beliebtes Kind von guter Intelligenz.

Sie telefoniert mit einer Bekannten und erzählt ihr,  sie habe keine Hoffnung mehr, nach vielen Jahren Kampf. Einige Monate später lernt sie einen neuen Mann im europäischen Ausland kennen und zieht zu ihm. 

 

Antonia scheint das Land kaum verlassen zu haben, schon haben die Behörden die Kinder dem Kinderschänder überantwortet..........

 

Bald nach dem Wegzug Antonias trifft eine Bekannte den strahlenden Kinderschänder Martin, an der Hand zwei der Kinder, die Zeuge des Gesprächs werden. "die Kinder leben jetzt bei mir. Ich hatte Antonia gebeten, zurückzukommen, um gemeinsam wieder eine Familie zu sein. Sie wollte nicht. Sie sei jetzt glücklich in einem anderen Land verheiratet und habe zwei neue Kinder bekommen. Sie hat kein Interesse mehr an uns".

 

*** nicht nur Eingeweihte wissen, dass sowohl Brasilien als auch Thailand das Eldorado für Kinderprostitution sind.

 

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