Mütter und Kinder schützen
Mütter und Kinderschützen 

Von Anfang an alleinerziehend.......

Der erste von uns vorgestellte Fall ist kein eigentlicher Fall, sondern eine allgemeine Beschreibung und deckt 80 % der Probleme ab, mit denen sich die von Anfang an alleinerziehenden Mütter bei uns hilfesuchend melden. Die Fälle der von Anfang an allein erziehenden Mütter mit Problemen zum Vater des Kindes laufen immer wieder ähnlich ab und haben schwerwiegende und sich immer wieder ähnelnde Folgen für die Kinder vor dem Hintergrund des modernen seit 1998 geltenden und seit 2013 verschärften Familienrechts. 

 

Sie beginnen - wie immer -  mit dem Kennenlernen. Der zukünftige Problemvater erscheint meist als gut ausgebildeter Künstler, Psychologe, Arzt, anderweitig Freiberuflicher oder Selbstständiger. Sehr, sehr selten handelt es sich um einen normalen Angestellten. Meist verfügen die späteren "Väter" über eine sehr gewinnende Art, geben sich charmant, hilfsbereit und freundlich.

 

Die Frauen verlieben sich. Es stellt sich meist sehr schnell heraus, dass die Beziehung keine Basis hat. Häufig hat der neue Freund hochgestapelt, verfügt über keine Einnahmen und nutzt die verliebte Frau als Sparschwein. Manchmal hat er weniger Bildung als erwartet,  entwertet die Frau, erscheint drogensüchtig oder alkoholabhängig, bekommt völlig unnachvollziehbar Wutanfälle und wird dabei gewalttätig. Manche späteren Problemväter zwingen die Frau zu Sex(Vergewaltigung). Einige Frauen fühlen sich schon in der Anfangsphase der Beziehung stark kontrolliert. Viele Frauen sind in solchen Situationen hilflos und trennen sich nicht sofort.  

 

Werden die Frauen schwanger, teilen sie es ihrem Freund oder frischem Exfreund in der Erwartung mit, ein wie auch immer geartetes gemeinsames Erziehen des kommenden Babies würde schon klappen.  Jedoch reagiert der überwiegende Teil dieser zukünftigen Problemväter zur Überraschung der Schwangeren sehr negativ und belastet mit seinem Handeln die Mütter während der Schwangerschaft schwer.

 

Der spätere Problemvater unterstellt der künftigen Mutter in der Regel, ihm das Kind "untergejubelt" zu haben. Selbst dann, wenn er als Mann persönlich die Verhütung in die Hand genommen hat, indem er Präservative benutzte oder gar Tabellen über "sichere Tage" führte.

 

Typisch ist in solchen Konstellationen der väterliche Wunsch, das Kind möge sterben. Die Väter fordern die Schwangere auf, abzutreiben. Im Verlauf der Schwangerschaft wird die Mutter selbstverständlich nicht unterstützt. Manche, einfacher gestrickte Väter drohen der Schwangeren physisch mit einem Tritt in den Bauch. Die Schwangeren können in solchen Fällen ihre Wohnungen während der Schwangerschaft kaum verlassen. Andere Väter verschaffen sich Zutritt zur Wohnung und vergewaltigen die Schwangere aus Wut und Rache. Bei Vergewaltigungen kommen Männer in Deutschland in der Regel straffrei davon.

 

Manche späteren Problemväter jedoch freuen sich über die Schwangerschaft. Spätestens einige Tage nach Verkündigung der Schwangerschaft machen sie die Schwangere und Geliebte auf ihre späteren VaterRECHTE aufmerksam. Sie sind innerhalb kürzester Zeit bestens versorgt mit Informationen von Väterorganisationen oder Beratungsstellen und konfrontieren die Geliebte damit. Häufig möchten diese zukünftigen Väter die Schwangere im Frühstadium der Schwangerschaft zu einer gemeinsamen Sorgeerklärung zwingen. Spätestens da ist die Beziehung am Ende. Das Vertrauens- und Liebesverhältnis ist zerbrochen.

 

Die Schwangere bricht in der Regel den Kontakt zum späteren "Problemvater" ab.

 

Damit ist der Kontakt zum Problemvater in der Regel nicht beendet. Nicht wenige Problemväter fangen nun an, die Schwangere zu stalken oder bedrohen sie weiter. Parallel dazu werden fernmündlich Besitzansprüche gestellt; dies auch  häufig von Vätern, die vorher die Abtreibung des Kindes forderten. Sie möchten die totale Kontrolle über das spätere Kind.  Manche Väter drohen zu diesem Zeitpunkt das erste Mal mit einer Entführung des Kindes ins Ausland. Andere erkären der Mutter, ihr das Kind mit anderen Methoden nehmen zu wollen.

 

In der Regel bekommen die Mütter  vor dem Hintergrund der Rechtssituation nun Panik. Denn tatsächlich erhalten auch Väter, die sich, wie oben beschrieben,  während der Schwangerschaft verhalten,  nach der Schwangerschaft aufgrund des modernen Rechts viele Rechte und können so einiges bewegen...

 

Beide Elternteile sollen nach der Schwangerschaft das Kind gemeinsam als "Eltern" erziehen und die Elternebene von der Paarebene trennen. 

 

Das fordern Ämter und Behörden, Beratungsstellen und Gerichte.

 

Entsprechend beschwerlich wird die Schwangerschaft. Vorzeitige Wehen, Schwangerschaftskomplikationen, Frühgeburten und Kaiserschnitte sind die Regel in solchen Konstellationen.  Denn die Mutter ist ein Mensch, keine Maschine. Und sie wird sich auch in Zukunft nicht aufspalten können in eine die modernen gesellschaftlichen Forderungen erfüllende Muttermaschine und den Rest ihrerselbst.

 

Während die Mutter sich mit Wehen im Bett befindet oder sich in ihrer Wohnung aus Sicherheitsgründen verbarrikadiert, macht sich der zukünftige Problemvater häufig schon einmal auf den Weg zum Jugendamt. Er klagt dort sein Leid.  Er sei überfahren worden mit dem Kind, ihm sei das Kind untergejubelt worden. Und nun wolle er sich verantwortungsvoll kümmern. Das Kind brauche einen Vater. Aber das scheine die zukünftige Mutter nicht zu wollen. Die meisten Jugendämter untstützen den sympathisch erscheinenden Mann in seiner Vaterrolle daraufhin und beginnen einen Groll gegen die bis dato unbekannte Mutter zu hegen.   Manche Väter versuchen bereits in der Schwangerschaft, die Mutter als erziehungsunfähig darzustellen, bereiten Prozesse vor, schalten Ämter ein.

 

In dieser Belastungssituation bekommt die Mutter schließlich ihr Kind. Viele Mütter stellen fest, dass ihre Babies anders sind als die Babies anderer Mütter. Sie mögen nicht allein in ihrem Bettchen schlafen, sie sind ängstlicher, etwas weinerlicher und keine fröhlichen Wonneproppen.

 

Bereits kurz nach der Geburt werden Umgänge häufig gerichtlich festgesetzt. Die Mütter müssen die Babies häufig ein- bis dreimal pro Woche  für ein oder zwei Stündchen in eine Einrichtung bringen, sich dort von ihnen trennen, damit der Vater dort eine Bindung zu seinem Kind aufbauen kann. Ganz typisch für das Verhalten der Problemväter ist es, die ein oder zwei Stunden intensiv nutzen zu wollen. Das Baby wird ununterbrochen auf dem Arm gehalten, geruckelt, bespielt und kommt völlig erschöpft, apathisch und durchgeschwitzt wieder zur Mutter. Empathiefähig ist kaum einer dieser Väter.  Häufig kann das Baby nach den Treffen viele Stunden nicht mehr trinken, hat eine unangenehme Nacht. Es folgt ein Tag und eine Nacht der Erholung, dann geht es schon bald wieder los. Für Mutter und Kind beginnt ein Leben im Dauerstress, in dem Mutter und Kind nicht mehr zur Ruhe finden. Die Mutter treiben viele Sorgen um....... Viele Mütter müssen irgenwann im Laufe des ersten oder zweiten Monats abstillen. Manch Vater kommt erst einige Monate später auf den Plan und die Prozedur vollzieht sich zeitversetzt. Nicht alle Umgänge der Problemväter finden betreut in Einrichtungen statt. Manche Mutter hofft auf eine Verbesserung des Verhältnisses zum Problemvater und bietet ihm Umgänge in ihrer Wohnung an. Nicht selten wird der Problemvater dort gewalttätig, bedroht das Kind oder die Mutter mit einem Messer oder anderen Gegenständen. Denn er ist wütend, dass er nicht die volle Kontrolle über das Kind hat.

 

Ein gutes Verhältnis zum Kind entwickeln die Problemväter meistens erst einmal nicht. Sie können sich in das Kind nicht einfühlen und wollen von dem Kind etwas haben, es kontrollieren, eine Bindung mit Gewalt herstellen. Viele Kinder dürfen über Jahre während der Umgangszeiten den Arm des Vaters nicht verlassen. Manche Väter parfümieren sich stark, weil sie gelesen haben, ihr Kind könne sie auch am Geruch erkennen. Das ist für die empfindlichen Nasen von Babies eine Qual. Viele Väter rücken den Babies auch mit Blitzlichtgewittern zu Leibe, um Fotos der Babies öffentlich zur Schau zu stellen. Mit ein wenig Glück überleben das die Babyaugen unbeschadet. Leider interessieren sich die Problemväter in der Regel nicht für Tips und Anregungen der Mütter. Die Gesundheit ihrer Babies ist ihnen häufig egal.

 

Zudem spüren die Kinder, dass etwas nicht stimmt. Die Mama ist unruhig und ängstlich. Ein gutes Verhältnis zwischen ihrer Bezugsperson und dem Mann, den sie regelmäßig sehen, und der ihnen seinen Willen unemphathisch aufdrängt, existiert nicht.

 

Im Alter von gut sechs Monaten bekommen alle Kleinkinder die ersten Infekte. Es zeigt sich im Laufe der nächsten Jahre, dass fast alle Infekte der betroffenen Kinder in der Nacht nach den Umgängen ausbrechen. Die Mütter berichten das in ihrem Umfeld oder bei Behörden und Beratungsstellen.  Niemand möchte den Müttern der Kinder das glauben. Nicht die eigenen Eltern, nicht Freunde und auch nicht eingeschaltete Ämter. Denn so etwas darf nicht sein. Ein Großteil der Kinder bekommt ab dem ersten Jahr, und dann immer wieder, spastische Bronchitis. die mit schweren Medikamenten bekämpft werden muss. Bei manchen Kindern entwickelt sich Asthma.  Praktisch alle Kinder entwickeln Trennungsängste und sind auch im Alltagsverhalten ängstlicher als ihre Altersgenossen. Viele dieser Kinder müssen im Kindergarten, spätestens im Grundschulalter psychologisch betreut werden. Sie entwickeln Verhaltensauffälligkeiten.

 

Wenn sich tatsächlich handfeste schädliche Folgen für die Kinder einstellen, die auch Außenstehende in irgendeiner Weise mit der Familienkonstellation in Verbindung bringen können, ist die Verantwortliche schnell gefunden: es ist in der Regel: DIE MUTTER. Sie hat auf ihr Kleinkind unbewusst die Angst vor dem Vater  übertragen. Sie ist deshalb für das schlechte Verhältnis des Kindes zum Problemvater verantwortlich, ebenso wie auch für die gesundheitlichen Schäden des Kindes. Manche Mutter ist Opfer gerichtlich bezeugter schwerer Gewalt durch den Vater des Kindes geworden. Ihr wird vorgeworfen, den Vater aufgrund der Straftaten in einem schlechten Licht zu sehen. Dieses übertrage sie auf das Kind.....Der Mutter obliegt die Verpflichtung, jegliche kriminelle Taten des Problemvaters gegen sie emotional vollständig auszublenden.

 

Niemand möchte die Schäden der Kinder als Ergebnis der Väterkontakte wahrnehmen. Wenn die Mütter so etwas anbringen, werden sie feindselig behandelt, von Ämtern, Behördern, aber durchaus auch im privaten Kreis.

 

Nach einigen Jahren haben sich die Probleme etwas verlagert und variieren von "Familie" zu "Familie". Von dauerhaften belastenden Konflikten um das Kind, über Gewalttaten oder gar sexuellem Missbrauch an dem Kind ist alles dabei. Leider hat dies häufig keine Folgen auf den Umgang. Von den Müttern wird häufig behauptet, sie lügen und gönnen dem Kind den Vater nicht. Ihnen wird seitens der Ämter und Behörden nicht geglaubt. Und wenn ihnen doch geglaubt wird, werden sie häufig mit folgendem Satz konfrontiert: 

 

"Es ist so gut, wenn die Kinder die negativen Eigenschaften des Vaters in sich integrieren können"

 

Die Mütter fühlen sich ohnmächtig und haben häufig wenig Kraft, neben den ständigen Sorgen um ihr Kind und dem Ärger mit Ämtern und Behörden, Gutachtern und Gerichten,  noch einer Arbeit nachzugehen. Manche Mütter brechen im Laufe der Zeit psychisch zusammen.

 

Der Streit wird seitens des Kindsvaters häufig  an Erzieher, Lehrer, Eltern anderer Kinder herangetragen, die Mutter des Kindes verleumndet. Mit schlimmen Folgen für das Kind. Denn manche Spielkameraden dürfen das Kind nun nicht zu Hause bei der Mama besuchen. Manchmal muss die Mutter neue Musiklehrer, einen neuen Kindergarten, eine neue Schule für das Kind suchen, weil sie nicht mehr vertrauensvoll mit den jeweiligen Verantwortlichen zusammenarbeiten kann. Wenn ihr das überhaupt bei der geltenden Rechtslage möglich ist. 

 

Alle Außenstehenden wundern sich, dass nach sechs oder acht Jahren, die Probleme noch immer nicht gelöst sind, die Verhältnisse sich immer noch nicht geändert haben.

 

Was vergessen wird: eine schwierige Schwangerschaft ist KEINE Basis für eine gemeinsame Elternschaft oder gar ein gemeinsames Sorgerecht. Sie ist in Kombination mit der derzeit gültigen Rechtslage der Ausgangspunkt für lebenslangen Stress und Ärger und eine schwierige Entwicklung des Kindes.

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