Mütter und Kinder schützen
Mütter und Kinderschützen 

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Artikel

6 Satz 4 Grundgesetz

 

"Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft"

 

Die Lebenssituation von Müttern und Kindern in Deutschland hat sich im Laufe der letzten 20 Jahre drastisch verschlechtert.

 

Gesetzesinitiativen verschiedenster Art haben dazu beigetragen, dass es vom Vater des Kindes getrennt lebenden Müttern( und ihren Kindern) heute finanziell und gesundheitlich schlechter geht als noch vor 20 Jahren. Das Grundrecht auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft ist vom Gesetzgeber zielgerichtet ausgehöhlt worden und existiert nur noch auf dem Papier.

 

Immer mehr Kinder wachsen -auch- vor dem Hintergrund geändeter Gesetze nicht in einer Familie mit Vater und Mutter auf. Damit verbunden sind zum einen finanzielle Notlagen für die alleinerziehenden Mütter - unter anderem auch durch die Diskriminierung von Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt -  zum anderen aufgrund des geänderten Rechts zunehmend gerichtliche Auseinandersetzungen mit den Vätern der Kinder. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Lebensqualität von Müttern und Kindern aus, sondern stört die Kinder nachhaltig in ihrer Entwicklung.

 

Das gemeinsame Sorgerecht und intensives gemeinsames Erziehen durch entsprechende Umgangsregelungen für getrennte Eltern funktioniert in vielen Trennungsfamilien sicher gut. In anderen Trennungsfamilien beeinträchtigen die rechtlichen Gegebenheiten die Lebensqualität von Müttern - und manchmal auch Vätern -  sehr stark. Mütter kommen aus Beziehungen zu Gewalttätern nicht mehr heraus. Sie werden durch das Sorgerecht  und moderne Umgangsvereinbarungen über viele Jahre zwangsvergemeinschaftet. Das beschädigt auch die Kinder statistisch nachweisbar.

 

In der familienrechtlichen Praxis geht der Trend  dahin, das Kindeswohl den Elternrechten unterzuordnen und auf dem Altar der vermeintlichen Gleichstellung von Mann und Frau zu opfern. Das Kindeswohl wird immer häufiger mit dem Vaterrecht gleichgesetzt. Väterbedürfnisse werden dabei in Kindeswohl umgedeutet und häufig Umgangsregelungen herbeigerufen, die Kinder schwer beschädigen. Einige Länder sind in der familienrechtlichen Gleichstellung von Mann und Frau sehr viel "weiter" als Deutschland und haben das "Wechselmodell" als Regelfall des Umgangs rechtlich festgeschrieben. In Frankreich etwa sind deshalb bereits 27 % aller kinder-und jugendpsychiatrischen Behandlungen direkt durch das Wechselmodell hervorgerufen. Die Berufsverbände der Kinderpsychiater und Kinderpsychologen laufen dort Sturm gegen dieses Umgangsmodell.

 

Viele Mütter haben im Verlaufe von familienrechtlichen Streitigkeiten das Gefühl, dass die Rechte  ihrer Kinder und auch ihre eigenen Rechte nicht gewahrt werden. Ihren Worten wird kein Glauben geschenkt. Sie können ihre Kinder auch vor gewalttätigen und missbrauchenden Vätern nicht mehr schützen! "Köln" als Synonym für männliche Täterschaft, die ignoriert, schöngeredet und nicht weiter verfolgt wird, ist überall. Auch im deutschen Familiengerichtswesen und den damit zusammenhängenden Institutionen sieht es nicht anders aus.

 

In seiner Ausgestaltung lädt das Familienrecht momentan zu Missbrauch und Instrumentalisierung ein. Ein ganzer Apparat von Institutionen mit starkem wirtschaftlichem Interesse wie beispielsweise Gutachter und Verfahrenspfleger(häufig von Väterorganisationen ausgebildet) sind in dieses System eingebunden.

 

Im Laufe der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass sich in erster Linie Mütter an uns wenden, die eine narzisstische Persönlichkeitsstörung des Kindsvaters vermuten. Diese arbeiten meist als Freiberufler, Selbstständige, Künstler, Geschäftsführer oder sind niveauvoll wirkende Hartz-IV-Empfänger. Sie wirken besonders freundlich, gewinnend, charmant, intelligent und vermitteln Verfahrensbeteiligten den Eindruck, sich aufrichtig um das Wohl ihrer Kinder zu sorgen. Die Mütter und Kinder aber erleben physische und psychische Gewalt, sexuellen Missbrauch,  Kindesentfremdung, überbordende Kontrolle, Stalking, Rache, finanzielle Schädigungen. Diese Tatsachen lassen sich häufig nicht nachweisen oder werden von Verfahrensbeteiligten ignoriert, weil der Kindsvater "so sympathisch" erscheint. Leider lässt sich diese Störung meist nicht in einem gewöhnlichen Gutachten nachweisen. Auch viele Familienmitglieder der betroffenen Mütter durchschauen das Ausmaß des Schadens, den diese Väter anrichten, nicht. So bleibt in erster Linie die Facebook-Selbsthilfegruppe. Dort erleben viele Mütter zum ersten Mal, dass sie verstanden werden, dass sie kein Einzelfall sind. Deshalb haben wir unsere Link-Sammlung um verschiedene Facebook-Selbsthilfegruppen erweitert.

 

 

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